Von Andrea Koch am 12. Juni 2017

Die W-Frage bringt Dich weiter!

Die W-Fragen

Was mir als Mutter zeitweise unglaublich auf den Keks geht, sind die „W“- Fragen unserer Kinder. Auch wenn mir theoretisch bewusst ist, dass sie mega wichtig sind. Das ist aber eben der feine Unterschied, zwischen Theorie und Praxis.

Je öfter man Warum fragt, desto näher kommt man dem eigentlichen Problem, oder dem Kern der ganzen Sache.

Im beruflichen Umfeld, kann es bei der Frage „Warum“ auch noch folgende Interpretationsmöglichkeiten geben:

  1. Ich bin doof. (Generelles Problem)
  2. Ich habe nicht zugehört. (Multitasking-Problem)
  3. Ich fordere Dich heraus. (Advocatus Diaboli)
  4. Ich möchte es besser verstehen. (Ehrliches Interesse am Thema)
  5. Ich möchte Dich besser verstehen. (Ehrliches Interesse an den Beweggründen)

Die Punkte 1 bis 3 möchten wir in der Regel vermeiden, die Punkte 4 und 5 sind systemrelevant!

A) Sie sind konstruktiv.
B) Sie bringen die Gesprächspartner weiter.
C) Sie schaffen ein vertrauensvolles und produktives Arbeitsklima.
D) Sie sorgen für bessere Ergebnisse und weniger Konflikte.

Also: Back to the roots – für bessere Ergebnisse – öfters mal nachfragen!

Autor

Andrea Koch
Ihre Expertin für Workshops zur Team-, Visions – und Strategieentwicklung. Andrea ist Wissensvermittlerin, Unternehmerin und Ursachenfinderin.